Februar

am Dienstag, 5. Februar 2019 um 10:30 Uhr

Vortrag mit Bildern von

Professor Tatsuaki Tanaka

über Bruno Taut

Ein Architekt begegnet der japanischen Kultur

im Saal des Goethe-Institutes

7-5-56 Akasaka, Minato-ku, Tokyo 107-0052

2008 wurden 6 Siedlungen in Berlin als „Berliner Modernismus“ im Weltkulturerbe der UNESCO registriert, 4 davon von Bruno Taut.
Bruno Taut ist der Architekt von Großsiedlungen in den 1920er Jahren.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten floh er über die Schweiz nach Japan. Er kam auf Einladung des Internationalen Architekturverein Japans 1933 in Tsuruga an.

Sein Aufenthalt in Japan wurde von vielen japanischen Freunden auf verschiedener Weise unterstüzt. Z.B. hat er in Takasaki eine Serienproduktion traditionellen Kunsthandwerks geführt. Parallel dazu hat er mehrere Bücher über japanische traditionelle Baukunst veröffentlicht. Besonders begeisterte ihn die schlichte Schönheit der kaiserliche Residenz „Katsura Rikyu“und von „Ise Jingu“. Seine Tagebücher berichten ausführlich über sein Leben in Japan und seine Beziehungen mit japanischen Freunden und Bekannten.

Letzten Dezember fanden 80 Jahre nach seinem Tod mehrere Veranstaltungen in der Nähe seines früheren Wohnorts Dahlewitz statt.

Weitere Hauptprogramm

19. Maerz


-9